Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe bbt

Der Aufbau des Bundeselternnetzwerks der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe bbt wird durch eine Ko-Finanzierung durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) ermöglicht. Diese wurde von INBAS-Sozialforschung gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), dem Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. (BVRE) und der Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED) im Jahr 2014 beantragt und 2015 bewilligt.

Bei INBAS-Sozialforschung liegen die folgenden Aufgaben:

  • Projektmanagement und Koordination
  • Verwaltung und Abrechnung
  • Mapping und Bestandsaufnahmen
  • Recherche relevanter Informationen sowie deren Auswertung, Aufbereitung und Verbreitung
  • Veranstaltungsplanung und Durchführung (v.a. Koordinierungstreffen)
  • Öffentlichkeitsarbeit, Website und Newsletter
  • Moderation und Begleitung des Aufbauprozesses des Netzwerks.

BBE, BVRE und FÖTED kommen v.a. die folgenden Aufgaben zu:

  • Netzwerkarbeit und Netzwerkentwicklung
  • Veranstaltungsplanung und Durchführung (v.a. Informationsveranstaltungen und Workshops)
  • Beiträge zu Öffentlichkeitsarbeit, Website und Newsletter.

Neben INBAS-Sozialforschung, BBE, BVRE und FÖTED beteiligen sich folgende Migrantennetzwerke und -verbände am Steuerungs- und Entscheidungsprozess der Netzwerkentwicklung:  

Partner und Beteiligte

INBAS-Sozialforschung GmbH

INBAS-Sozialforschung ist ein sozialwissenschaftliches Forschungs- und Planungsinstitut mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Institut bietet Forschung und Evaluation, Planung und Entwicklung sowie Beratung und Begleitung zu sozialpolitischen Fragen an. Unsere Arbeitsschwerpunkte sind Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement, Bildung und Kompetenzerwerb sowie Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

Ansprechpartnerinnen bei INBAS-Sozialforschung sind Susanne Huth und Melisa Bel Adasme.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ist ein Zusammenschluss von Akteuren aus Bürgergesellschaft, Staat und Wirtschaft. Das BBE hat als Ziel, die Bürgergesellschaft und bürgerschaftliches Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen nachhaltig zu fördern. Das Netzwerk versteht sich als Wissens- und Kompetenzplattform für bürgerschaftliches Engagement.

Ansprechpartnerin beim BBE ist Dr. Lilian Schwalb

Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. (BVRE)

Der Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. ist eine bundesweite Dachorganisation gemeinnütziger Vereine, die in vielen unterschiedlichen sozialen, kulturellen und Bildungsbereichen aktiv sind. Alle Mitgliedsvereine eint das Ziel, gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendlichen unabhängig vom sozialen, religiösen und ethnischen Status ihrer Familien zu erreichen.

Ansprechpartner beim BVRE ist Wladimir Weinberg.

Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED)

Die Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. ist ein Zusammenschluss türkischer Elternvereine, der als Sprachrohr der Eltern türkischer Herkunft fungiert und sich für  die Verbesserung der Chancen türkischstämmiger Kinder im Erziehungs-, Bildungs- und Berufsbildungsbereich bundesweit mit mehr als 80 Mitgliedsvereinen einsetzt.

Ansprechpartner bei der FÖTED ist Dr. Mehmet Alpbek

Bund der spanischen Elternvereine in der BRD e.V. – Confederación

Als Dachverband der spanischen Elternvereine in Deutschland ist der Bund der Spanischen Elternvereine e.V. – Confederación die erste Migrantenorganisation, die den Bildungserfolg von Migrantenkindern durch Einbeziehung der Eltern als Gründungshauptziel verfolgt. Die Confederación lehnte die getrennte Erziehung („Nationalklassen“) der Kinder der „Gastarbeiter“ ab und verfolgt seit seiner Gründung die volle Integration im deutschen Schul- und Vorschulsystem sowie die interkulturelle und zweisprachige Erziehung von Kindern aus zugewanderten Familien.  

Ansprechpartnerin bei der Confederación ist Inmaculada Díaz Sánchez.

Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (BAGIV)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände e.V. (BAGIV)  ist ein bundesweiter und multinationaler Dachverband von Migranten(Dach-)organisationen mit 30-jähriger Erfahrung in der integrationspolitischen Arbeit. Im Vordergrund der Arbeit der BAGIV steht die Bündelung gemeinsamer Interessen. Durch ihre Vertreter gibt sie ihren Mitgliedern eine Stimme in den maßgeblichen staatlichen und nichtstaatlichen Gremien. Der Verband ist seit Jahrzehnten verlässlicher Partner in der Projektarbeit auf Bundes- und Regionalebene. Die 16 Mitgliedsverbände der BAGIV vereinen unter sich fast 400 lokale Migrantenvereine und haben potentiellen Zugang zu Migrantengruppen von bis zu 3 Millionen Menschen. Die Arbeitsgemeinschaft deckt mit ihrem ehrenamtlichen Vorstand und den vier hauptamtlichen Mitarbeitern das gesamte Spektrum der politischen Migrations-, Integrations- und Flüchtlingsarbeit ab.  

Ansprechpartner bei der BAGIV ist Milan Cobanov.

Bundesverband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V. (OEK)

Der Bundesverband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V. (OEK) zählt mit seinen rund 150 Mitgliedsorganisationen und etwa 60.000 Mitgliedern zu den größten und ältesten Migrantendachorganisationen Deutschlands. Seine Hauptaufgabe liegt in der einheitlichen Interessensvertretung der Griechinnen und Griechen und in der bundesweiten Koordination und Unterstützung der Aktivitäten aller Griechischen Gemeinden. Als Mittler zur Integration und als Sprachrohr zur Bundesregierung vertritt er nicht nur die Interessen der bei ihm organisierten Mitglieder, sondern aller in Deutschland lebenden Menschen mit griechischem Migrationshintergrund, unabhängig von ihrer sozialen, politischen oder religiösen Zugehörigkeit.  

Ansprechpartner beim Bundesverband Griechischer Gemeinden in Deutschland ist Nikolaos Athanassiadis.

Bundesverband der Vietnamesen in Deutschland e.V.

Der Bundesverband der Vietnamesen in Deutschland e.V. ist ein Zusammenschluss von vietnamesischen Vereinen oder Personen, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit, die in Deutschland leben, mit dem Ziel, zum Aufbau einer starken, solidarischen, wachsenden, heimatverbundenen, internationalen, gut integrierten vietnamesischen Gemeinschaft beizutragen. Dadurch soll eine Brücke innerhalb der Gemeinschaft und zwischen dem deutschen, dem vietnamesischen Volk und anderen Völkern geschaffen werden. In Zusammenarbeit mit über dreißig Mitgliedervereinen koordiniert der Verband die bundesweiten gemeinschaftlichen Programme und Aktivitäten, insbesondere für die junge Generation.  

Ansprechpartnerin beim Bundesverband der Vietnamesen ist Thi My Hanh Nguyen.

Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (NeMO)

Der Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (NeMO) ist ein Zusammenschluss lokaler Verbünde und lokaler Dachverbände von Migrantenorganisationen. Innerhalb der lokalen Verbünde und des Bundesverbandes arbeiten die Mitglieder herkunfts- und kulturübergreifend. Der Bundesverband versteht sich als säkulare, parteipolitisch neutrale, demokratische und auf gleichberechtigte Teilhabe gerichtete Organisation. NeMO dient seinen Mitgliedern als Plattform, in der sie sich austauschen und bundesweit zusammenarbeiten, er bündelt die Kompetenzen der Mitglieder, unterstützt diese in der Entwicklung und vertritt ihre Interessen auf Bundesebene.  

Ansprechpartner bei NeMO ist Umut Ali Öksüz.

Forum der Kulturen Stuttgart e.V.

Das Forum der Kulturen Stuttgart e.V. ist der Dachverband der Migrantenorganisationen und interkulturellen Einrichtungen Stuttgarts. Der Schwerpunkt liegt in der Beratung, Qualifizierung und Interessenvertretung von Migrantenvereinen und in der Vernetzung interkultureller Aktivitäten. Der Verband engagiert sich für den interkulturellen Dialog, für kulturelle Vielfalt und eine gleichwertige Partizipation von Migrantinnen, Migranten und ihren Nachkommen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Das Forum der Kulturen steht Vereinen mit Qualifizierungsprogrammen, Beratungen, Kooperationen und Kontakten zur Seite, damit diese sich besser mit dem deutschen Bildungssystem, politischen Gremien und Unterstützungsmöglichkeiten auskennen und so zum Erfolg von Kindern und Jugendlichen in der Schule und Ausbildung beitragen können.

Ansprechpartnerin im Bereich Eltern- und Bildungsarbeit beim Forum der Kulturen ist Maria Carmela De Giacomo.

Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA)

Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) ist ein Zusammenschluss von über 90 Migrantenorganisationen und Einzelpersonen mit Migrationshintergrund in Sachsen-Anhalt. LAMSA vertritt die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Menschen mit Migrationshintergrund in Sachsen-Anhalt. Es versteht sich als Ansprechpartner gegenüber der Landesregierung und allen migrationspolitisch relevanten Organisationen auf Landesebene sowie weiteren Migrantenorganisationen in anderen Bundesländern. Die Servicestelle „Interkulturelles Lernen in Kita und Schule“ berät und begleitet Schulen und Kitas bei der Entwicklung alternativer und kreativer Ideen und Konzepte für eine aktive Zusammenarbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund.  

Ansprechpartner_innen beim LAMSA sind Mamad Mohamad und Franziska Schramm.

MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen (MEN)

Das MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen (MEN) ist ein Zusammenschluss niedersächsischer Migrantenorganisationen, interkultureller Initiativen, Elternvereinen und -initativen der Migrantencommunities, Migrantennetzwerken, regionaler Elternnetzwerke, von Integrationsverbänden sowie aktiven Eltern. MEN hat es sich zum Ziel gesetzt, die Bildungssituation der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verbessern und so zu Chancengerechtigkeit beizutragen. Das Netzwerk arbeitet kulturübergreifend, ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig.  

Ansprechpartner_innen bei MEN sind Dr. Anwar Hadeed und Beate Seusing

Polnischer Sozialrat e.V.

Der Polnische Sozialrat e.V. wurde 1982 in Berlin gegründet und setzt sich für die Interessen der in Deutschland lebenden polnisch-sprachigen Minderheit ein. Der Verein bietet Sozial- und Rechtsberatung, fördert Kinder, Jugendliche und Familien und organisiert kulturelle Veranstaltungen für Polen und alle, die ein Interesse an der polnischen Kultur haben. Zusammen mit acht weiteren polnischen Migrantenorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet ist die Gründung eines Sozialen Dachverbandes Polnischer MigrantInnen in Deutschland geplant.  

Ansprechpartner beim Polnischen Sozialrat ist Witold Kaminski.

Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland e.V.

Der Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland e.V. versteht sich als Dachverband, Interessenzusammenschluss und Netzwerk von Vereinen, Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen der afrikanischen Diaspora in der Bundesrepublik Deutschland. Zentrale Aufgabe des Zentralrats ist es, die politischen und soziokulturellen Belange von Menschen mit afrikanischem Hintergrund in der Öffentlichkeit sowie auf Bundesebene zu vertreten und eine Lobby zu schaffen. Darüber hinaus setzt er sich intensiv für die Stärkung der Integration von Menschen afrikanischer Herkunft bzw. mit afrikanischem Hintergrund sowie für das gegenseitige Verständnis von ihnen und Menschen anderer Kulturen ein.  

Ansprechpartner beim Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland ist Hamidou Bouba.