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Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)
20.05.2026
Am 07. Mai durften wir gemeinsam die Ausstellungseröffnung von BiMig – Bildungswege in der Migrationsgesellschaft in der Hansabibliothek in Berlin feiern.
Eröffnet wurde der Abend von Projektleiter Dr. Çağrı Kahveci, der die besondere Relevanz des Projekts im heutigen politischen Klima betonte. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten zunehmend von Ausgrenzung und Ungleichheit geprägt sind, braucht es Räume, in denen Perspektiven sichtbar werden und Begegnung stattfinden kann.
Unsere bbt-Vorständin Remziye Uykun sprach über die Rolle von Migrant*innenselbstorganisationen für Bildungsgerechtigkeit. Anschließend gab Öznur Özen als Interviewteilnehmende einen persönlichen Einblick in ihre Bildungsbiografie und sprach darüber, wie wichtig das Gefühl ist, sagen zu können: „Ich gehöre dazu.“
Mit der Performance „Elternabend“ von Tanasgol Sabbagh, entstanden im Projekt PartEl des bbt und basierend auf Beiträgen von Back on track e.V. und LAMSA e.V., wurden unterschiedliche Stimmen und Perspektiven zu Erfahrungen von Eltern im Bildungssystem und Fragen gesellschaftlicher Teilhabe zusammengebracht. Die Performance regte viele Besucher*innen zum Nachdenken an und kann weiterhin an der Hörstation unserer Mediensäule angehört werden.
Besonders danken möchten wir allen Teilnehmenden, die ihre Geschichten mit uns geteilt haben. Ihre Stimmen und Perspektiven machen die Ausstellung zu einem Ort des Zuhörens und der gemeinsamen Reflexion.
Ein besonderer Dank gilt außerdem Nancy Jesse, die bundesweit unterwegs war und die Teilnehmenden mit viel Gespür und Authentizität porträtiert hat.
Ebenso danken wir den Kolleg*innen der Hansabibliothek, die uns in der Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung mit großem Engagement unterstützt haben.
Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Juni in der Hansabibliothek zu sehen. Weitere Ausstellungsorte finden Sie unter www.bimig-bbt.de.
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds sowie durch die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung anteilsfinanziert.
© Krisztián Bócsi