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Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)
26.02.2026
Der aktuelle Gesetzentwurf zur missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennung birgt aus unserer Sicht erhebliche Risiken für Kinder und Familien mit Migrations- und Fluchtgeschichte.
Nachträgliche Aberkennung der Staatsbürgerschaft, verpflichtende DNA-Tests, fehlender Zugang zu Familienleistungen oder monatelange Trennung vom zweiten Elternteil. Familienrechte dürfen nicht durch bürokratische Hürden geschwächt werden. Das Kindeswohl muss oberste Priorität haben. Sie haben ein Recht auf Schutz, Zugehörigkeit und stabile familiäre Beziehungen.
Wir setzen uns für eine evidenzbasierte, rassismuskritische und kindzentrierte Familienpolitik ein. Missbrauchsfälle müssen rechtsstaatlich verfolgt werden, aber ohne pauschale Kriminalisierung binationaler oder migrantischer Familien.
Wir fordern:
Kinder brauchen Schutz und Stabilität - kein Misstrauen und Unsicherheit!
Lesen Sie hier den offenen Brief: Offener Brief Missbräuchliche Vaterschaftsanerkennung