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Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)
15.09.2026
Die neuen PISA-Ergebnisse zeigen erneut: Das deutsche Bildungssystem schafft es nicht, soziale Ungleichheit wirksam auszugleichen. Der Bildungserfolg hängt weiterhin stark von der Herkunft und der sozialen Lage der Familie ab. Dieser Befund ist alarmierend, aber nicht überraschend.
Gerade deshalb reichen ritualisierte Krisenbeschwörungen und einfache Schuldzuweisungen nicht aus. Als bbt wollen wir genauer hinschauen: Was zeigt PISA 2025 – und was muss sich endlich verändern?
Wir ordnen die Ergebnisse aus der Perspektive migrantischer Familien ein, die in der Bildungsdebatte häufig nur als Stichwort vorkommen, aber selten selbst gehört werden.
Wir sprechen über Chancengerechtigkeit, sozioökonomische Benachteiligung, Sprache und Migration. Über Elternbeteiligung – und darüber, was eine echte Partnerschaft zwischen Familien, Bildungseinrichtungen und Staat bedeutet.
Ohne Eltern-Bashing. Ohne Lehrkräfte-Bashing. Mit dem Anspruch, dass Bildung gemeinsam gelingt – mit Eltern, nicht ohne sie.
Wir nehmen Stellung: Bildungserfolg darf keine Herkunftsfrage sein
Der schulische Erfolg hängt in Deutschland wie in kaum einem anderen OECD-Land vom sozioökonomischen Status und der Herkunft der Familie ab. Wir fordern echte Chancengerechtigkeit statt Debatten über Migration.
Unsere zentralen Punkte zu den PISA-Ergebnissen 2025 lesen Sie in unserer vollständigen Stellungnahme.
Zugehörige Dokumente:
Stellungnahme PISA 2025